156 Krankheitsbild ‚Zwang‘

Jeder Mensch folgt in seinem Leben gewissen Gewohnheiten und Ritualen. Diese oft betretenen Pfade erleichtern meist den Tagesablauf, schaffen Ordnung und werden auch von anderen Menschen als ’normal‘ interpretiert. Auch eine besondere Vorliebe für Hygiene oder die Pflege eines ‚Aberglaubens‘ oder das mehrfache Überprüfen, ob denn nun der Herd ausgestellt ist, bevor die Wohnung verlassen wird, sind völlig übliche Verhaltensweisen vieler Menschen. Kommt es jedoch dazu, dass ein Mensch nicht mehr anders kann, als eine Verhaltenspraktik permanent einzusetzen und wird dies ihm und womöglich auch seinem sozialen Umfeld zur Belastung, dann entwickelt sich das Verhalten hin zu einem Zwang. Zwang verschlingt Freiheit Und er kostet Zeit und Energie. Wer stundenlang duschen, exzessiv putzen, etwas immer und immer wieder überprüfen muss oder wer nach einem Toilettengang x-mal sich die Hände wäscht, der empfindet sein Leben als dauerhaft fremdbestimmt.  Zwangserkrankungen wirken wie ein mächtiges Korsett, das viele Stunden täglich angelegt ist und ein normales privates wie berufliches Leben unmöglich macht. Oft führt der Zwang zu sozialer Isolierung bis hin zur verständnislosen

 


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