286 Werte-Feedback

Einmal angenommen: Sie führen einen Mitarbeiter, sehr gut qualifiziert, fair entlohnt und professionell arbeitend, der jedoch keinen Leistungs- oder Zeitdruck verträgt. Gespräche über wichtige, zu erfüllende zeitkritische Arbeiten als auch deutliche und wahrhaftige Hinweise, dass die Projektlage zu einer wirtschaftlichen Schieflage der Organisation beiträgt, prallen an ihm ab. Er meint dazu, dass diese Gespräche ihn stark demotivieren und er kaum mehr Lust verspüre, sich einzubringen. Verlieren wollen Sie ihn nicht, denn seine Ergebnisqualität ist sehr gut. Eine belastende Situation, die so oder ähnlich in jeder Führungsarbeit immer wieder einmal zu bewältigen ist. Führung kann sich hier im breiten Feld von Sensibilisierung des Mitarbeiters für die Unternehmensbelange, Appelle an mehr Leistung oder Sanktionsandrohung abspielen. Eine andere Form ist das Wertefeedback. Feedback als Intervention gibt – wenn die Person dies wünscht – ihr Rückmeldung darüber, wie ihr Verhalten wahrgenommen wurde und was es bewirkt. Wie ein Mensch auf andere wirkt, ist ihm häufig nicht bewusst. Feedback erhellt diesen ‚blinden Fleck‘ methodisch ‚richtig‘, wenn diese Reihenfolge eingehalten

 


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