121 Umgang mit Angst

Angst steht neben Freude, Überraschung, Ekel, Trauer, Wut und Scham in einer Reihe menschlicher Grundemotionen. Alters- und entwicklungsbedingten Ängsten, die der Mensch aufgrund seines Erfahrungswissens, seiner psychischen Schutzfaktoren oder aufgrund günstiger Umfeldbedingungen meistert, stehen Ängste gegenüber, die als vor Gefahren warnende Affekte dem Menschen zu einer passenden Reaktion verhelfen. Ängste haben daher meist eine Schutzfunktion. Sie aktivieren Hirnregionen und bei starker Angst werden die mit ihr verbundene, erlebte Gefahrensituation tief in Gedächtnisstrukturen gebahnt. Abhängig von individuellen neuronalen Prozessen ist dabei die Stärke der Erinnerungen. Die Bandbreite von handhabbaren bis quälenden, mit Angst verbundenen Erinnerungen ist groß. Ein Mitarbeiter kann eine Angst bewusst erleben, zum Beispiel, wenn ihm durch Umstrukturierungen eine Versetzung in einen anderen Arbeitsbereich bevorsteht, dessen interne Leistungskultur nicht den Vorstellungen guter Lebensführung des Mitarbeiters entspricht. Oder sie wirkt unbewusst, wenn zum Beispiel eine weit früher im Leben entstandene angstauslösende Situation heute zu Konflikten mit einer Person führt, nur weil diese bestimmte Persönlichkeitsmerkmale aufweist, die Ähnlichkeiten mit der damaligen Person haben. Was

 


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