083 Strukturiertes Kritikgespräch

Das französische Wort critique [griech.: ‚krínein‘: ‚[unter-]scheiden‘, ‚trennen‘] meint im Organisationskontext in der Regel, hemmende oder problematische Anteile von Verhalten im Vergleich zu erwünschten oder vereinbarten Verhaltensweisen anzusprechen. Kritik zu erfahren, ermöglicht eine Bereicherung des Selbstbildes um Wahrnehmungen von anderen Personen und damit eine realistischere Einschätzung eigener Fähigkeiten. Kritische Rückmeldungen im Beruf geben Hinweise darauf, was geändert, verbessert, gelernt oder entwickelt werden sollte. Daher ist es wichtig, sich auf definierte Kriterien [Anforderungen, Ziele, Werte, Leistungen oder Leistungsverhalten] zu beziehen, um den Eindruck von Beliebigkeit nicht aufkommen zu lassen. Ebenso wichtig ist, Kritik mit Wertschätzung für die Person zu formulieren und das Maß an Kritik so zu dosieren, dass sie verkraftbar ist und Veränderungen auch möglich sind. Kritischen Verhaltensweisen stehen immer auch positive Verhaltensweisen gegenüber. Und Kritik als ‚Kieslaster‘ verschüttet buchstäblich jede Reflexion, die ja gewollt ist. Kritikgespräche haben vier Komponenten Die Beschreibung der Fakten und Beobachtungen Die Bewertung des Verhaltens durch Schilderungen der gewonnenen Eindrücke, Ausdruck von Gefühlen Die Formulierung möglicher

 


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