211 Selbstführung in Krisen

Die alten Krisentheorien sind für die Krisen von heute unbrauchbar geworden. An sich haben wir das, was wir längst eine Krise 2.0 nennen können. Individuelle Krisen sind nicht mehr ‚nur‘ komplizierte und komplexe Situationen mit gravierenden Einschnitten ins Lebensmodell. Sie sind vielmehr extrem belastende, in ihrem Verlauf und in ihren Folgen nicht vorhersehbare Veränderungsprozesse, in denen Menschen ihre gewohnte Kontinuität im Erleben und Handeln nicht mehr aufrechterhalten können und mit einer ungeahnten Destabilisierung durch Emotionen konfrontiert sind. In dieser Mischung aus Aufgewühltsein und Selbstzweifel macht sich der Mensch vergeblich auf die Suche nach passenden Ressourcen und merkt, dass er mit dem, was er verfügbar hat, seine Situation nicht bewältigen kann. Die Folge dieses Selbstzweifels ist eine weitere Zunahme der Dynamik, zum Beispiel durch zusätzlich schwächende Reaktionen des Umfelds. Wer eine Krise hat, steht auf der Bühne und wird von vielen beäugt, wie er mit ihr umgeht oder wie er in ihr untergeht. Dies gilt für Führungskräfte im besonderen Maße. Anders als

 


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