012 Sandwich-Prinzip

Wer sich als Führungskraft in den Strukturen einer Organisation bewegt, der erfährt schnell, nicht nur unterschiedlichen, sondern auch wechselnden Erwartungen ausgesetzt zu sein. Die Interessen der Organisation, die der Mitarbeiter, Kollegen, Kunden und anderen Anspruchsgruppen und die eigenen in Einklang zu bringen, führt zu einer klassischen Sandwichposition. Die Führungskraft stellt dabei die Verbindung zwischen der strategischen Spitze und den operativen Funktionen sicher und muss dafür verschiedene Rollen mit teilweise widersprüchlichen und zueinander konfliktär stehenden Anforderungen einnehmen. Einerseits gilt es, die Aufträge der Führungsspitze zu ver[über]mitteln, andererseits ist den Mitarbeitern Verständnis entgegenzubringen, wenn Aufträge deren Interessen oder Vorstellungen widersprechen. Mit Spannungen zu leben und doch handlungsfähig zu bleiben, setzt Klarheit und Reflexionsfähigkeit voraus. Klarheit über die eigenen Wünsche und Ziele und Rollen. Klarheit über die Erwartungen der anderen. Klarheit darüber, dass Führungskräfte in der Sandwich-Position nicht immer die gebotene Wertschätzung für ihre Leistungen erhalten. Der Weg an die Spitze beginnt oft im Sandwich In ‚Das mittlere Management‘ wird das Dilemma ausführlich dargelegt. Eines der Konfliktfelder besteht in der Vielfalt von Fach-, Führungs- und Managementaufgaben, die Führungskräfte immer wieder

 


Sie wollen mehr erfahren?

Der vollständige Beitrag und insgesamt mehr als 400 weitere Führungsimpulse, Analysen, Praxis-Tools u.v.m. stehen Ihnen sofort nach Ihrer Anmeldung bei jellbull im Vollzugriff zur Verfügung!


Legen Sie HIER Ihren persönlichen jellbull-Account an
oder loggen Sie sich hier mit Ihren bestehenden Teilnahmedaten ein.