154 Rückkehrgespräche führen

Auf Rückkehrgespräche nach Erkrankungen reagieren Mitarbeiter aber auch Führungskräften zuweilen kritisch. Dies in erster Linie, weil Mitarbeiter befürchten, dass solche Gespräche vielleicht als Druckmittel genutzt werden, um Krankentage zu reduzieren oder es einer Rechtfertigung bedarf, wenn eine Erkrankung einen längeren Ausfall bedingte. Und Führungskräfte schrecken zuweilen davor zurück, das Thema Krankheit anzusprechen, weil sie wissen, dass Mitarbeiter über Ursachen einer Krankheit oder deren Diagnose in den meisten Fällen Stillschweigen bewahren dürfen. Dennoch: Rückkehrgespräche sind ein wichtiger Baustein des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Da sie der Mitbestimmung unterliegen, sind sie in Art und Umfang im Normalfall durch eine Betriebsvereinbarung geregelt. Kurzfristige Ziele der Gespräche sind zunächst, dem Mitarbeiter ein Signal zu geben, dass seine Rückkehr wahrgenommen wurde und Interesse an seiner Person besteht. Weiterhin will man den Wiederbeginn im Aufgabenbereich vorbereiten und begleiten – wenn erforderlich, mit schrittweise steigenden Anforderungen. Langfristig angestrebte Ziele sind: Betriebliche Ursachen erfassen, die zur gesundheitlichen Belastung und Erkrankung beitragen wie etwa ergonomische Bedingungen am Arbeitsplatz oder organisatorische Problembereiche. Veränderungen

 


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