214 Rubikon-Modell

In die Handlung zu kommen ist gerade dann, wenn es um nicht alltägliche Routinen geht, aus psychologischer Sicht ein spannender Prozess. Handeln zu können heißt, dass es einen hinreichend großen Handlungsspielraum gibt, eine Handlungsplanung gegeben ist und ein Ziel verfolgt wird. Wurde gehandelt, gehört in den Gesamtzusammenhang auch die Reflexion des Erfolgs und des Misserfolgs. Eines der bekanntesten psychologischen Handlungsmodelle ist das Rubikon-Modell von Heckhausen und Gollwitzer. Der Begriff ‚Rubikon‘ steht dabei für eine historische Entscheidung des Feldherrn Caesar, aus politischen Gründen seine Truppen über den Fluss Rubikon zu führen – eine neue und nicht risikolose Entscheidung, die gut vorbereitet werden musste. Der Grundgedanke des Modells besteht darin, dass im Verlauf eines Handlungsprozesses unterschiedliche [Teil-] Aufgaben erfüllt werden müssen. Der Verlauf des Handlungsprozesses wird dabei in vier Handlungsphasen unterteilt,  wobei vom Übergang in die jeweils nächsten Phasen spezifische psychische ‚Hürden‘ genommen werden müssen. Das Handlungsphasenmodell setzt ein, wenn in einer Situation die Entscheidung für eine von mehreren Handlungsmöglichkeiten getroffen werden muss. In der ersten Phase wählt eine

 


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