282 Psychopathen

Wenn eine Führungskraft Mitarbeiter oder Kollegen vergrault und die Fluktuation rasant ansteigt, wenn sich die Sekretärin an oberer Stelle beschwert und meint, sie würde nicht für einen Psychopathen arbeiten, dann ist das Kind meist bereits in den Brunnen gefallen. Zwar werden in manchen Branchen die Geschäftsprozesse geprägt von Intrigen, harten Bandagen und unfairem Wettbewerb und man könnte verstehen, dass dies einen bestimmten Typus Mensch auf der Karriereleiter nach oben bringt. Vergessen wird dabei jedoch, dass Führungskräfte, die ihr Umfeld mit Mobbing, Androhung des Arbeitsplatzverlust oder gar Gewaltausbrüchen traumatisieren, ihrerseits ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Oft nicht im Beruf, sondern bereits in der Ursprungsfamilie mussten sie eine Überlebensstrategie entwickeln, um mit ihren Traumata umgehen zu können, ohne dabei immer wieder Gefühle der Angst oder Erniedrigung erleben zu müssen. Psychotizismus ist unter Mächtigen verbreitet Menschen mit narzisstischen oder psychopathischen Persönlichkeitsakzentuierungen finden sich etwa drei- bis viermal häufiger in Machtpositionen als im Bevölkerungsdurchschnitt. Wer mit einer solchen Person arbeitet, beschreibt sie meist mit einigen dieser Merkmale:

 


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