Zeit haben, keine Zeit haben, sich keine Zeit nehmen können, die Zeit rennt davon, das sprengt den Zeitrahmen. Solche und andere Sätze über Zeit fallen vielfach am Tag. Sie suggerieren, Zeit ist für Menschen ein wertvolles Gut. Nicht selten wird Zeit materiell betrachtet: ‚Zeit = Geld‘, wird behauptet, was in der Gesellschaft und der Wirtschaft in vielen Fällen zutrifft, wenn hier Zeit mit Geschwindigkeit gleichgesetzt wird. Ansonsten ist diese Formel freilich unsinnig, denn sonst müsste ‚Geld = Zeit‘ ebenso gelten. Nur: man möge einmal versuchen, bei einem Arzt mit allem Geld Überlebenszeit einzukaufen, wenn das Stündlein geschlagen hat. Eins ist sicher wahr: Zeit ist knapp und daher wertvoller als Geld. Jedem Einzelnen steht sie nur begrenzt zur Verfügung, und wie viel es genau ist, obliegt meist der persönlichen Wahrscheinlichkeitsrechnung. Zeit kann nicht angelegt, vermehrt oder gespart werden. Sie verstreicht fortwährend und unabänderlich, daher ist ‚Zeitmanagement‘ im Sinne eines bewussteren Umgangs mit ihr ein Kernstück jeder Selbststeuerung. Probleme mit der Zeit entstehen meist bei einem unkoordinierten Arbeitsstil und einem fehlenden Überblick über die Prioritäten des Tages. Kommt dann auch noch das Gefühl