180 Arten und Phasen von Organisationskrisen

In den Medien wird schnell von einer Krise gesprochen, wenn Unregelmäßigkeiten in der Entwicklung einer Organisation auftreten oder wenn von definierten Zielen abgewichen wird. Um zu vermeiden, dass jedes auftretende komplexere Problem bereits als Krise deklariert und einer inflationären Verwendung des Krisenbegriffes Vorschub geleistet wird, hat sich bewährt, erst bei konkreter Existenzgefährdung der Organisation, zum Beispiel bei Nichterreichung bestimmter existentieller Ziele, von Krise zu sprechen. In genauerer Betrachtung versteht man unter Organisationskrisen ungeplante und ungewollte Prozesse von begrenzter Dauer und Beeinflussbarkeit und mit ambivalentem Ausgang. Diese Prozesse vermögen es, den Fortbestand der gesamten Organisation substantiell und nachhaltig zu gefährden oder sogar unmöglich zu machen. Werden die zum Erhalt der Existenz erforderlichen dominanten Ziele nicht erreicht, so verwirkt die Organisation die Möglichkeit, selbständig und aktiv am Wirtschaftsprozess mit ihren bis dahin gültigen Zweck- und Zielsetzungen teilzunehmen. Dominante Ziele werden aus Anforderungen von zum Beispiel Anteilseignern, Kreditgebern, Kunden und Lieferanten, der Führungsebene und der Mitarbeiter abgeleitet. Je nach Zielverfehlung können dabei diese Krisenarten auftreten: Strategische

 


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