175 Menschenbild und Mitarbeiterporträtino

Bevor Immanuel Kant und andere große Denker das Zeitalter der Aufklärung einläuteten, war das Selbstverständnis des abendländischen Menschen das eines ‚unfreien Wesens‘. Über die Zeit wurde dieses Wesen mündiger, klüger, forschender und machte auch sich selbst immer mehr zum Thema. Die Unfreiheit wurde nun in neue Kleider gesteckt. Erst wurde dem Menschen durch die Psychologie seine Abhängigkeit von seinen Trieben erklärt, dann von seinen Minderwertigkeiten. Dann war er ein Wesen, dass sich durch seine Rasse zu definieren hatte. Dann folgte die Epoche, in der Lernprozesse des Menschen mit ihrer Wirkung von Belohnung oder Bestrafung und die Einbindung des Menschen in sein Sozialsystem in den Fokus gerückt wurden. Der ewige Streit, ob nun eher die Gene oder die Umwelt den Menschen ausmachen, führte mal zu einem Bild eines ‚durch Genmutationen und Selektionsprozesse entstandenen Evolutionsprodukts‘ oder zu einem ‚von den Eltern- und Umweltbeziehungen geprägten Sozialprodukt‘. Je nach Perspektive wurde der Mensch so in eine Welt des ‚ein Mensch ist nichts anderes als …‘ geschubst.

 


Sie wollen mehr erfahren?

Der vollständige Beitrag und insgesamt mehr als 400 weitere Führungsimpulse, Analysen, Praxis-Tools u.v.m. stehen Ihnen sofort nach Ihrer Anmeldung bei jellbull im Vollzugriff zur Verfügung!


Legen Sie HIER Ihren persönlichen jellbull-Account an
oder loggen Sie sich hier mit Ihren bestehenden Teilnahmedaten ein.