232 Lösungsorientierte Fragetechniken

Darüber, dass der, der fragt, ein Gespräch ‚führt‘, haben wir in jellbull bereits berichtet. Führungskräften ist dabei ein Aspekt weniger bewusst: Dass Fragen auch ein machtvolles Führungsinstrument sein können, durch die der Befragte in Bedrängnis und Rechtfertigungsdruck geraten kann. Selten ist ein Fragenstellen als Demonstration der eigenen Macht für ein gutes Arbeitsklima empfehlenswert – schon gar nicht, wenn es um Situationen geht, in denen eine lösungsorientierte Gesprächsführung angemessen ist, also insbesondere um die Lösung von Problemen, Kundenanfragen oder Konflikten. Zuweilen ist es Führungskräften gar nicht bewusst, dass sie mit ihren Fragen zu dominant auftreten und womöglich bedrohlich wirken. Wie kann man Fragen entschärfen? Zum Beispiel, indem man den Gesprächspartner ausreden lässt, keine Salven an Fragen ‚abgeschossen‘ werden und Fragen nicht ‚kurz‘ gestellt werden – denn: je kürzer eine Frage gestellt wird, um so fordernder wird sie vom Gegenüber empfunden. Statt zu fragen: „Warum haben Sie diese Entscheidung so getroffen?“ ist es besser, vielleicht so den Gesprächsfluss anzuregen: „Mir scheint, dass Sie

 


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