276 Lebensschemata und Führungsaufwand

Wenn Menschen Verhalten zeigen, dann spielen dabei vordergründig die Situation, die beteiligten Personen mit deren Verhalten, die aktuelle psychophysischer Verfassung der Person und ihre Erfahrungen aus Lernprozessen eine Rolle. Hintergründig jedoch dürfen die legitimen Bedürfnisse nicht außer Acht gelassen werden, die ein Mensch als Kind aus welchen Gründen auch immer nicht befriedigt bekam und darauf damals ein seinem Temperament entsprechendes Anpassungsverhalten entwickelte. Dieses Verhalten wirkte wie eine Art ‚Überlebensstrategie‘, entsprach jedoch in weiten Teilen nicht dem Verhalten, das man aus psychologischer Perspektive einem ‚glücklichen Kind‘ zuschreiben würde und daher auch dysfunktional oder maladaptiv [untauglich] genannt wird. Je nach Dauer und Intensität des Kontextes ‚unzureichende Bedürfnisbefriedigung und untaugliches Bewältigungsverhalten‘ sprechen wir von einer mehr oder minder starken Lebensfalle, aus der das Kind sich mit seinem Verhalten nicht befreien konnte und zudem anstelle dieses Verhaltens auch noch keine Alternative verfügbar hatte. Tauchen nun für den berufstätigen Erwachsenen Situationen oder Konstellationen auf, die für ihn eine ähnliche innere Struktur aufweisen wie er sie als

 


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