197 Kündigung

Im Arbeitsrecht wird grundsätzlich unterschieden zwischen der – ordentlichen, – außerordentlichen und der – Änderungskündigung. Bei der ordentlichen Kündigung werden die Kündigungsfristen eingehalten, wie sie in Tarifverträgen oder im § 622 Bürgerliches Gesetzbuch festgelegt sind. Das Kündigungsschutzgesetz fordert das … Vorliegen von Kündigungsgründen Personenbedingt: Eine personenbedingte Kündigung kann dann ausgesprochen werden, wenn der Mitarbeiter – zum Beispiel aufgrund lang andauernder Krankheit, krankheitsbedingter Leistungsminderung, andauernder Alkoholabhängigkeit – nicht mehr geeignet oder fähig ist, seine Arbeitsleistung gemäß Arbeitsvertrag zu erbringen. Es muss im Vorfeld der Kündigung keine Abmahnung ausgesprochen worden sein. Beim Kündigungsgrund ‚Krankheit‘ muss darauf geachtet werden, dass der Mitarbeiter auf absehbare Zeit nicht eingesetzt werden kann und die Gesundheitprognose auf lange Zeit negativ ist. Verhaltensbedingt: Im Vorfeld ist mindestens eine Abmahnung erforderlich. Der Mitarbeiter soll ja die Möglichkeit erhalten, sein Verhalten zu ändern und seinen Verpflichtungen aus dem Arbeitsvertrag nachzukommen. Ausnahme: der Mitarbeiter begeht eine Straftat gegen den Arbeitgeber. Betriebsbedingt: Die Kündigung erfolgt aufgrund einer unternehmerischen Entscheidung, die zum Wegfall von

 


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