148 Krankheitsbild ‚Sucht‘

Die Auswirkungen ungelöster Suchtprobleme von Mitarbeitern auf Arbeitsleistung, Produktivität und Betriebsklima sind immens. Personalverantwortliche Führungskräfte sind dabei die ersten Adressen, wenn es um betriebliche Suchtprävention und Suchthilfe geht. Ihrer Wahrnehmung von Auffälligkeiten im Verhalten eines Mitarbeiters wird die größte Bedeutung beigemessen, wenn es um die Frage geht, ob eine Person ohne Gefahr für sich und andere ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen kann. Dabei gilt stets der ‚Beweis des ersten Anscheins‘, der sich zum Beispiel durch lallende Sprache, Gangschwierigkeiten, dauerhafte Übermüdung, deutliche Konzentrationsschwierigkeiten, gestiegene Fehlerhäufigkeit, aggressives Verhalten, Rückzug oder Isolation und anderem mehr anzeigen kann. Vielleicht erhält der Vorgesetzte sogar schlüssige Hinweise aus dem Kreis von Kollegen oder Mitarbeitern, die Substanzmissbrauch [Alkohol, Medikamente, Drogen], auffälliges Essverhalten oder nicht-stoffliche Süchte [Glücksspiel, Medienkonsum] zur Kenntnis bringen. Dennoch wird es immer zu den besonders herausfordernden Aufgaben in der Führung gehören, eine verbindliche und konsequente Ansprache mit einsprechenden Maßnahmen einzuleiten. Von allen Suchtmitteln spielt Alkohol im Organisationskontext die problematischste Rolle. Leicht verfügbar und gesellschaftlich akzeptiert wird aus seinem Konsum erst

 


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