152 Krankheitsbild ‚Bipolare Störung‘

Jeder Mensch erlebt Tage, an denen einfach alles äußerst unbeschwert und leicht gelingt. Aber auch an Tage mit niedergedrückter, sehr trauriger Stimmung kann sich wohl jeder erinnern. Meist vergehen diese Schwankungen wieder und der Mensch erlebt sich weder von der einen noch der anderen Stimmung abhängig.  Anders ist das bei gut zwei Millionen Menschen in Deutschland, die unter einer diagnostizierten Stimmungsstörung leiden, der ‚bipolaren affektiven Störung‘. Früher als ‚manisch-depressive Erkrankung‘ bezeichnet, beschreibt sie abwechselnde Episoden von einerseits depressiv-traurig-trübsinnig-selbstentwertenden und andererseits euphorisch-selbstüberschätzenden Phasen. An einer bipolaren Störung erkrankte Menschen weisen ein über 20faches Suizidrisiko gegenüber der Normalbevölkerung auf. Menschen mit diesem Beschwerdebild haben oftmals in ihrem Leben eine Strategie der Überanpassung entwickelt. Meist schon sehr früh haben sie gelernt, den Erwartungen anderer kritiklos zu entsprechen. Im Verhalten zeigen sie sich daher oft zugewandt, hilfsbereit und konfliktscheu.  Mit Eintritt der depressiven Phase verschärft sich dieses Dilemma, um sich dann in der manischen Phase in einen psychischen Zustand zu verkehren, der jedoch nur solange vermeintliche Lebensfreude verheißt, bis die

 


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