266 Konfliktbearbeitungsverfahren

Streitigkeiten können außergerichtlich oder in einem Gerichtsverfahren beigelegt werden. Welche Variante gewählt wird, ist abhängig davon, wie groß das Interesse der Beteiligten ist, sich in eine nachhaltige, ganzheitliche, zukunftsgerichtete und lösungsorientierte  Bearbeitung einzubringen. Oder wird der Weg bevorzugt, andere für sich entscheiden zu lassen? Juristische, psychologisch-psychotherapeutische und innerbetriebliche Konfliktbearbeitung Die juristisch orientierten Formen der Konfliktbearbeitung unterscheiden sich darin, in welchem Verhältnis jeweils die Bedeutung des Rechts und die Entscheidungsbefugnis der Parteien zueinander stehen. Verhandlung: Die Parteien treffen Vereinbarungen ohne Unterstützung von neutralen Dritten in Form eines bindenden Vertrags oder einer informellen Vereinbarung. Mediation: Die Parteien erarbeiten mit Unterstützung eines neutralen Dritten, der keine Entscheidungsbefugnis hat, eine einvernehmliche Lösung. Schlichtung: ein neutraler Dritter unterbreitet den Parteien, nachdem er alle angehört hat, einen rechtlich unverbindlichen Lösungsvorschlag. Schiedsgerichtsverfahren: Unter Führung eines privat ernannten Gerichts wird der Streit zwischen den Parteien durch ein Urteil oder einen Vergleich beendet. Gerichtsverfahren: Streitigkeiten werden unter der Führung eines staatlichen Gerichts mittels Urteil oder Vergleich beendet. Die psychologisch-psychotherapeutischen

 


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