205 Komplexitätsmanagement

Wir leben heute in einer Welt, die uns in ihrer Eigendynamik zu entgleiten droht, aufgrund der Vielfalt der Optionen völlig neue Chancen bietet, gleichzeitig aber auch einen Dauerstress im Entscheiden produziert und Menschen häufig überfordert. Wenn die Bedingungen aber mit dem Begriff ‚Komplexität‘ schon treffend etikettiert sind und andere Bedingungen nicht wie ein Wunder erzeugt werden können, dann heißt dies, dass Menschen Strategien entwickeln [müssen], um sie zu bewältigen. Strategie 1: Komplexität in Form von Vernetzungen, Zusammenhängen, Optionen usw. einfach nicht ’sehen‘. Die derart eingeschränkte Wahrnehmung ermöglicht Simplifizierungen, Vorurteile, Schwarzweißmalerei, Aktionismus und Eindimensionalität. Sie zeigt sich z.B. im Ruf nach einem starken Mann oder einem Charismatiker oder in der strengen Vereinfachung von einst komplexeren Arbeitsabläufen [ein Beispiel dafür sind heutige Scannerkassen]. Strategie 2: Reduktion von Komplexität durch Entlastung mit Hilfe von Normierungen, Strukturen, Regeln, Routinen. Eine bekannte Form davon ist die Hierarchie. Dieses Organisationsmodell verarbeitet Informationen an ihren Knotenpunkten. Sie geht vom Prinzip der Einzelentscheidung aus und operiert stillschweigend unter der Annahme, dass

 


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