198 Kompetenzentwicklung

‚Man lernt nie aus‘, sagt der Volksmund, und der Neurowissenschaftler Manfred Spitzer ergänzt: „Es ist völlig egal, was wir lernen, unterm Strich ändern sich synaptische Verbindungen zwischen Nervenzellen. Wann immer wir unser Gehirn benutzen, laufen Impulse über Nervenverbindungen.“ Wenn sich also der Effekt des Lernens derart neurobiologisch erklären lässt, dann stellt sich die Frage, was notwendig ist, damit Lernen auch nachhaltig wird und zu Kompetenzen führt. Und im jellbull-Kontext gesprochen: Was ist notwendig, damit sich Führungskompetenzen entwickeln? Lange Zeit herrschte die Lehrmeinung, dass erst die konkrete Anwendung des Erlernten im Alltag zur Kompetenzentwicklung führt. Heute jedoch steht etwas anderes im Vordergrund: Die ‚emotionalen Marker‘. Emotionen haben in diesem Kontext die Funktion, dass Menschen dann sehr rasch neue Dinge lernen, wenn das zu Lernende einem übergeordneten Sinn folgt und mit positiven Gefühlen verbunden ist. Wenn ein Thema einem Menschen von Bedeutung ist und er dem Lerninhalt zum Beispiel bei einer beabsichtigen Übernahme einer Führungsrolle positive Gefühle beimisst, dann leisten diese ‚emotionalen Marker‘ auch

 


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