091 Kommunikationsverhalten in Krisen

Wenn bewährte Handlungen, die bisher Kontrolle, Sicherheit oder auch Würde ‚garantierten‘, gerade dann und unerwartet nicht mehr wirken, wenn sie am dringendsten benötigt werden, dann fühlen sich Menschen meist inkompetent, hilflos oder ausgeliefert. Steigt nun der selbstgemachte Handlungsdruck, dann in der Folge auch das Ohnmachtserleben [denn wäre dies nicht so, dann hätte die Person ‚lediglich‘ ein Problem, das mit den vorhandenen ‚Bordmitteln‘ offenbar gelöst werden könnte]. Es ist also ‚psycho‘-logisch, dass Kampf [z.B. in Form extremer Hektik] eine eher ungünstige Reaktion ist. Bleibt eine positive Wirkung dann auch aus, zieht die Psyche ein nächstes Register in Form von Flucht, Vermeidung oder Leugnung. Da auch jede dieser ‚Krisen-Strategien‘ misslingt, erstarrt die Person [und zeigt ein ‚es-einfach-nicht-wahrhaben-Wollen‘ oder Rückzug oder Unterwerfung unter die vermeintlich unlösbare Situation]. Diese Eskalation wird begleitet durch den berühmten Tunnelblick, die Flutung mit Affekten wie Angst, Wut oder Niedergeschlagenheit und durch Abspaltung oder Verdrängung des Erlebens. Manche Menschen begegnen dann dem zu hohen Grad der Konfusion mit [Auto]-Aggression, um das Gefühl der

 


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