250 Interessenklärung im Konflikt

Im Umgang mit Konflikten ist das Bild des Eisbergs eine gute Grundlage. Von diesem ist nur etwa 1/7 – die Spitze – sichtbar, der Rest liegt unter der Wasseroberfläche im Verborgenen, ist unsichtbar und nicht einschätzbar bezüglich Form und Struktur. Die Spitze des Eisbergs entspricht dem, was auf den ersten Blick wahrgenommen werden kann. Auf die Konfliktsituation übertragen bedeutet dies, dass die Positionen der Konfliktparteien erkennbar sind. Es wird um die Sache gestritten, jede Konfliktpartei erhebt Anspruch darauf, im Recht zu sein. Es wird mit Unterstellungen, Vorwürfen und Schuldzuweisungen gearbeitet und häufig nur in schwarz-weiß gedacht. Es geht oft um ein Festhalten an Status und Prinzipien; es erfolgt eine Bewertung in gut und schlecht. Die Sachebene, das sichtbare Verhalten,  ist Ausdruck der darunter liegenden nicht erfüllten Bedürfnisse und den daraus resultierenden Gefühlen. In der Klärung von Konflikten geht es nicht darum, die Sachlage zu klären und das Problem zu beseitigen, sondern herauszuarbeiten, um was es den Beteiligten  wirklich geht: ihre Interessen.

 


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