147 Integrale Führung

Arbeitet eine Gruppe so zusammen, dass dies die Kreativität und die Kompetenzen jedes Einzelnen weit übersteigt, dann wird dies ‚Feldbildung‘ genannt. Die Führung eines solchen ‚Feldes‘ bedeutet, alle Mitarbeiter so auf sich zeigende Zielerfordernisse auszurichten, dass sich dabei die Gruppe derart selbstorganisiert, dass sie nicht nur ihre Ressourcen bestmöglich nutzt, sondern stets den Zweck der gesamten Organisation in den Blick nimmt und durch ihr Gruppenverhalten und -handeln diesen Zweck auch selbst repräsentiert. Wer eine solche Gruppe von außen wahrnimmt. nimmt über sie letztlich die ganze Organisation wahr: Dies ist die ‚integrale‘ Grundidee. Ihr zugrunde liegt das idealtypische Konstrukt eines sogenannten ‚Holon‘. Ein Holon meint ein Teil, das als Ganzes Teil eines anderen Ganzen ist. So ist eine Zelle ein Ganzes und seinerseits Teil eines Organs, das wiederum ein Ganzes und Teil eines Körpers ist. Jedes Teil bewahrt dabei durch dafür passende Prozesse seine Ganzheit als auch seine Teilheit. Zudem vermag ein Teil entweder durch Prozesse der Transzendenz höhere Einheiten zu bilden oder durch

 


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