111 Hochsensibilität

Das wissenschaftliche Interesse am Phänomen ‚Hochsensibilität‘ geht auf eine Veröffentlichung im Journal of Personality and Social Psychology aus dem Jahre 1997 zurück. Seither haben viele Studien die Unterschiede in der individuellen Reizverarbeitung untersucht. Jeder Mensch nimmt Informationen aus seiner Umwelt auf und verarbeitet sie. Ein Großteil der Informationen wird dabei jedoch herausgefiltert. Dieser hilfreiche Prozess wird auch ’selektive Wahrnehmung‘ genannt, er hilft dabei, nicht von allzu vielen Umweltreizen überflutet zu werden. Hat sich ein Mensch etwa an ein Geräusch gewöhnt, das ihn nicht sonderlich belastet, dann wird er dieses Geräusch nach einer gewissen Zeit nicht mehr bewusst wahrnehmen. Ebendiese Filter sind bei hochsensiblen Menschen aufgrund neurologischer Besonderheiten weniger stark ausgeprägt. Während üblicherweise bereits wenige Pausen dazu beitragen können, eine größere Informationsmenge zu verarbeiten, ist dies bei hochsensiblen Menschen anders. Sie nehmen permanent wesentlich mehr Informationen über ihre Sinnesorgane auf als normal sensible Menschen – ihr ‚Speicher‘ füllt sich schneller auf, ihr ‚Akku‘ ist schneller leer.  Infolge dieser Begrenzungen sind Hochsensible, von außen betrachtet, scheinbar

 


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