041 Führungs-Grid

Das Führungs-Grid [auch ‚Managerial Grid‘ genannt] wurde von Robert Blake and Jane Mouton erstmals 1964 veröffentlicht. Wenngleich also über 50 Jahre alt, gilt es auch heute noch als Navigationsinstrument bei der Frage, welche Form der Führung grundsätzlich praktiziert wird: eher mitarbeiter- und-oder eher aufgabenorientiert? Die Autoren beschränken sich dabei auf  vier Stile mit Extremausprägungen und einen Balance-Stil [5.5]. Führungsstile nach Blake und Mouton Stil 1.1:  ‚Impoverished style‘ Wörtlich übersetzt bedeutet das ‚verarmter’ Führungsstil, der gekennzeichnet ist von ausweichendem Verhalten, das auf reines Überleben des Managers ausgerichtet ist. Führungskräfte, die diesen Stil zeigen, haben geringes Interesse sowohl für die Mitarbeiter als auch die Aufgaben, für die sie verantwortlich sind. Sie versuchen ihren Job und ihre Macht in der Organisation abzusichern, indem sie weder für Fehler noch für fehlende Leistung die Verantwortung übernehmen. Die Konsequenz für die Organisation ist Stillstand. Oft wird in der Literatur dieser Stil auch mit ‚Laissez-faire’ umschrieben, der aber in bestimmten Situationen durchaus seine Berechtigung haben kann, nämlich

 


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