190 Führungscontrolling

Führungscontrolling ist eine der jüngeren Disziplinen im Gesamtkonzept des Controllings, mit der Zielsetzung Führungshandeln messbar zu machen. Es untersucht die Kosten, die durch Führung verursacht werden und die daraus resultierenden Leistungen, also die Wirksamkeit von Führungsverhalten. Nicht zuletzt sollen auch Aussagen möglich werden, welche[r] Führungsstil[e] am besten geeignet ist [sind], um gute Ergebnisse zu bewirken. Controlling an sich ist ein Mittel, um strategische, zukünftige oder gegenwärtige Erfolgspotentiale zu erkennen, zu realisieren, zu erhalten und auszubauen. Zugehörig ist das operative Controlling zur Gewinnsteuerung und Prüfung, ob ein Ergebnis den genutzten Erfolgspotentialen entspricht, welche Potentiale ungenutzt geblieben sind oder überproportional eingesetzt wurden. Modernes Controlling folgt dem Regelkreis von Planung, Information, Kontrolle sowie Analyse und Steuerung und ist zudem eine Führungskonzeption der Einflussnahme auf Mitarbeiter und der Beurteilung von Führungskräften. Operatives Führungs-Controlling beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen sowie sozialen Folgen der Führung. Aus einer rückwärtsgewandten Überprüfung des Organisationsgeschehens [Feedback-Prinzip] soll, so die Grundidee, eine verbesserte, zukunftsgerechte Organisation von Zielen, Strategien und-oder Maßnahmen erfolgen [Feedforward-Prinzip

 


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