106 Führen ohne formale Macht

In jedem Beruf gehen – so aktuelle Entwicklungsstudien – nach und nach gut 30% der Tätigkeiten verloren, die bis vor kurzem noch wie selbstverständlich dazugehörten. Auf die Gründe werden wir in jellbull noch ausführlicher eingehen. Die Folge dieser Entwicklung ist, dass die ‚Lücken‘ meist durch anspruchsvollere und komplexere Aufgabenstellungen geschlossen werden. Dies erfordert eine differenzierte Führung von Mitarbeitern, ohne dass mit dieser Führung auch Macht- und Weisungsbefugnisse automatisch verbunden wären. In diesen neuen Führungsrollen als ‚Teamleiter‘, ‚Teilprozessverantwortliche‘ oder ‚Projektmanager‘ wird ‚lateral‘ geführt. Laterale Führung hat ein anderes ‚Design‘ als die im engeren Sinne ‚klassische Führung‘, die als richtungsweisende und steuernde Beeinflussung von Verhalten und Einstellungen der Mitarbeiter zum Zwecke der Zielerreichung und Ergebnissicherung verstanden wird. Die Führungskraft muss hier Verantwortung übernehmen – für das Erreichen von Zielen und für die Mitarbeiter. Das geschieht in der Regel durch Kommunikation und direkte Weisungsbefugnis und durch Sanktionen wie Belohnung, Ressourcenzuteilung oder Kritik. Führung ohne formale Macht gestaltet sich hingegen anders. Es muss ein Ergebnis erreicht werden in einer Struktur, in der keine hierarchischen Beziehungen existieren. Laterale Führung,

 


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