056 Flow

‚Heute läuft alles wie am Schnürchen‘, ‚bin ganz in meinem Element‘: Flow bezeichnet einen Zustand eines Menschen, der völlig in seiner Tätigkeit aufgeht, diese als mühelos und leicht erlebt und darüber zudem Alltagssorgen vergisst. Im Beruf empfinden sich Menschen in diesem Zustand hoch produktiv und zielgerichtet. Sie haben das intensive positive Gefühl, etwas Sinnvolles in voller Überzeugung zu tun, dem auch jenseits der eigenen Person Bedeutung beigemessen wird. Mihaly Csíkszentmihályi – Psychologieprofessor in Chicago – entdeckte, dass Menschen bei manchen Tätigkeiten viel Zeit und Energie aufwenden, ohne dass diese Aktivitäten sichtbare Belohnungen bieten. Diese Selbstvergessenheit ist die Basis des ‚Flow‘. Die Nähe zum Spiel ist im Flow-Modell unverkennbar. Csíkszentmihályi betont, dass ein Mensch, der spielerisch kreativ und gestalterisch wirkt, in seinem Tun aufgeht, wenn er dabei die Erwartung eines zwingenden Erfolgs der Handlung loslässt und sich auch hinsichtlich seines sozialen Ansehens angstbefreit dem Spiel hingibt. Damit das gelingt, ist eine wichtige Regulation der Erhalt der Selbstkontrolle. Droht sie wegzufallen [zum Beispiel, wenn sich Mitarbeiter, gerade noch ‚im

 


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