138 Einmaleins der Umgangsformen

Der erste Eindruck zählt. Und bis er bei einer Person gebildet wird – man spricht vom Primacy Effekt – vergehen gerade 250 Millisekunden. Danach selektiert ein Mensch über ein zentrales Merkmal die weiteren Wahrnehmungen, und dieses Merkmal sind die ‚Umgangsformen‘, in dem sich neben dem Auftreten auch die Fähigkeit verbirgt, einen Kontakt herzustellen und zu halten. Wird die Umgangsform gewahrt, tritt der Halo-Effekt ein und die Person schließt über sie auf das weitere Verhalten des Gegenüber. Bei den Umgangsformen gelten kulturspezifische Details, und so mag es vorkommen, dass eine Person, die weit gereist und weltgewandt ist, aus den Augen verliert, was ‚bei uns im Geschäftsleben‘ nach wie vor von Relevanz ist. Gute Umgangsformen – vermutlich nicht nur in Deutschland Grüßen und begrüßen: Grundsätzlich gilt: Wer zuerst sieht, grüßt zuerst. Die Entscheidung, wie weit die Nähe der Begegnung gehen darf, z.B. ob eine Berührung der Schulter bei einer Begrüßung stattfindet oder nicht, sollte demjenigen vorbehalten bleiben, der im System Vorrangstellung hat. Ist eine Führungskraft

 


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