125 Diskriminierung und sexuelle Belästigung

Diskriminierung ist jede benachteiligende oder willkürliche Behandlung von Personen aufgrund ihres Alters und Geschlechts oder ihrer Abstammung, Religion, Nationalität, Herkunft, körperlicher Fähigkeiten, politischen Ansichten, sexueller Identität. Einschlägige rechtliche Grundlagen sind das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und Artikel 3 Grundgesetz. Sexuelle Belästigung ist jede sexuelle Handlung oder Anspielung, die von dem Betroffenen erkennbar abgelehnt wird. Zum Beispiel anzügliche Bemerkungen oder Kommentare, Zeigen pornographischer Darstellungen, Berührungen, Aufforderung zu sexuellen Handlungen, sexuelle Verhaltensweisen oder Handlungen. Es handelt sich hier nicht um einen normalen-alltäglichen Konflikt am Arbeitsplatz, sondern um eine extreme Form sozialer Stressoren. Ergebnisse einer Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes sind: Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland hat sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz schon erlebt oder beobachtet; Betroffene sind über ihre Rechte nur unzureichend informiert; 80% ist nicht bekannt, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, ihre Mitarbeiter vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu schützen. Mehr als 70% kennen zum Thema keine Ansprechperson in ihrer Organisation. Diskriminierung und sexuelle Belästigung verletzen arbeitsvertragliche Nebenpflichten Präventionsmöglichkeiten, um nur einige

 


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