186 Change Architektur

Organisationen verfügen über ein kollektives ‚Veränderungsvermögen‘, das entweder niedrig, mittel oder hoch ausgeprägt sein kann. Häufige, erfolgreich vollzogene  Prozesse, die sicher geleitet wurden, erzeugen eher eine hohe Veränderungsfähigkeit mit Wissen und Vertrauen in die Kompetenzen der Organisation und Mitarbeiter. Ist das Veränderungsvermögen mittelmäßig ausgeprägt, dann zeigen sich Schwächen in der  Souveränität, dem Methoden- und Anwendungswissen und im Selbstvertrauen, Die Folge ist ein reduzierter Change-Wille. Ein niedrig ausgeprägtes Veränderungsvermögen führt zu zuweilen massivem Widerstand, lässt Vertrauen vermissen, benötigt viel Steuerung und Leitung sowie klare Angaben und meist harte Einschnitte. Ebenso unterscheidet sich die ‚Veränderungsnotwendigkeit und -dringlichkeit‘ nach hoch, mittel und niedrig. Ihre Einschätzung resultiert unter anderem aus den wahrnehmbaren Marktentwicklungen, dem bisherigen Erfolg in der Organisation, politischen Rahmenbedingungen, der Prosperität innerhalb der Gesamtbranche, dem Wettbewerbsumfeld, dem Image der Organisation, den Hinweisen aus Trendmonitoren. Aus allem entsteht eine Art Matrix, die alle Merkmale zu einer Change-Strategie mit einer entsprechenden Change-Botschaft verdichtet. Die verschiedenen Kombinationen deuten an, dass es jeweils anderer Vorgehensweisen für wirkungsvolle

 


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