223 Burnout-Faktencheck

Das Thema Burnout hat in den vergangenen Jahren deutlich an Dynamik und Bedeutung gewonnen. Nachdem zahlreiche Prominente öffentlich gemacht haben, dass sie sich in psychischen Extrembelastungen befunden haben, sinkt auch im Berufsleben die Scham, über eigene Belastungsgrenzen zu reden. Gleichwohl gilt es, dem über Burnout kursierenden Halbwissen die für Führungskräfte relevanten Informationen gegenüberzustellen. Burnout wird erstmalig erwähnt in den 1970-er Jahren vom New Yorker Psychotherapeuten Herbert Freudenberger. Er beschrieb damit Symptome des Überengagements bei Beschäftigten in sozialen Berufen, insbesondere im Gesundheitswesen. Als Einzelsymptome eines Burnouts sind bis heute mehr als 160 verschiedene Beschwerden publiziert worden. Es gelten nunmehr alle Berufssparten als bedroht. Die frühere Annahme, dass eine Person besonders enthusiastisch sein müsse, um einen Burnout zu entwickeln, ist überholt Beschwerden werden meist drei Dimensionen zugeordnet: Emotionale Erschöpfung – Gefühl der Überforderung – Verfall psychischer und körperlicher Reserven – Müdigkeit und Niedergeschlagenheit – Unfähigkeit, sich in der Freizeit zu entspannen – Schlafstörungen – Magen-Darm-Symptome, Kopf- und Rückenschmerzen – Infekt-Anfälligkeit Frustration – Distanzierung

 


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