103 Bonus – Sonderzahlung – Incentive

Die Bonuszahlung stellt eine von der Organisation zusätzlich zur Grundvergütung gewährte Geldleistung dar. Abgeleitet werden kann ein Anspruch aus einer entsprechenden Vereinbarung im Arbeitsvertrag oder einer Zusatzvereinbarung zu diesem Vertrag, aus bestehenden Betriebsvereinbarungen hierzu, aus betrieblicher Übung, aus Tarifverträgen der Branchen, dem Gesetz (§612 BGB) und arbeitsrechtlichem Gleichbehandlungsschutz. In der Regel ist die Bonuszahlung mit der individuellen Leistung des Mitarbeiters und meist auch mit den geschäftlichen Ergebnissen der Organisation verbunden. Sie kann daher zum Zeitpunkt der Auszahlung immer unterschiedlich sein. Bonuszahlungen basieren auf einer Zielvereinbarung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter Die direkte Führungskraft bespricht mit dem Mitarbeiter individuelle Ziele, die qualitativen und quantitativen Inhalt haben. Wird zum Zeitpunkt der Bonusvergabe festgestellt, dass versäumt wurde, eine solch vorgesehene Vereinbarung zu schließen und gibt es keine vergleichbare Alternative – zum Beispiel haben die Führungskraft und der Mitarbeiter besprochen, dass die letztjährige getroffene Vereinbarung weiterhin Gültigkeit hat -, so kann der Mitarbeiter nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichtes Schadensersatzanspruch gegenüber seiner Organisation geltend machen. Der

 


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