255 Fallen in der Mitarbeiterbeurteilung

Menschen bewerten und beurteilen. Sich, andere, Dinge, persönlich und anonym, online und offline. Jeden Tag und hundertfach. Menschen bewerten, um anderen durch ihr Urteil zu helfen, um Prozesse zu optimieren oder auch, um sich selbst emotional abzureagieren. Stets aber laufen Menschen Gefahr, in Fallen zu geraten, wenn sie beurteilen. Ursachen für Beurteilungsfallen liegen dabei zum einen im systematischen Vorgehen und zum anderen in der Person eines Beurteilers. Ein klassisches Beispiel sind Jahresgespräche, in denen Feedback und Entlohnung systematisch gleichzeitig Thema sind. Hier zeigt sich, dass Mitarbeiter auf Kritik eher mit Widerstand reagieren, als wenn das Thema Entlohnung in einem separaten Gespräch erörtert würde. Beurteilungen sind niemals objektiv Andere Fallen lauern in der Person des Beurteilenden, denn in jede Einschätzung gehen eigene Wertmaßstäbe ein. Man kann sagen, dass in jedem Urteil über einen anderen Menschen der Beurteilende auch sich selbst beurteilt. Und damit ist der Boden bereitet für Wahrnehmungslücken und Beurteilungsfallen wie diese: Beim Halo-Effekt überstrahlen einzelne, positiv oder negativ wahrgenommene Merkmale den

 


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