151 Betriebliches Eingliederungsmanagement

Das betriebliche Eingliederungsmanagement [BEM] ist im § 84 Abs. 2 Sozialgesetzbuch IX verankert. Es ist die Aufgabe des Arbeitgebers, erkrankte Mitarbeiter darin zu unterstützen, ihre Arbeitsunfähigkeit zu überwinden, erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und dem erkrankten Mitarbeiter den Arbeitsplatz zu erhalten. BEM richtet sich an alle Mitarbeiter, die innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder  wiederholt arbeitsunfähig sind. Viele Erkrankungen führen zu langen Abwesenheitszeiten und so bewegt Führungskräfte wie Mitarbeiter die Frage, wie es nach der Gesundung im Beruf weitergehen soll. [Anmerkung: BEM gilt auch für Beschäftigte im Öffentlichen Dienst und für Beamte]. BEM-Angebot ist für Arbeitgeber eine Pflicht BEM-Inanspruchnahme seitens des Mitarbeiters ist freiwillig Bei Annahme des Angebots entscheidet der Mitarbeiter über den Kreis der Gesprächspartner. Je nach Organisationsform können dies Vertreter von Personalabteilung, Betriebsrat, Schwerbehindertenvertretung, Betriebsarzt oder  ein designierter BEM-Vertreter sein. So ist es möglich,  dass die Führungskraft zunächst nicht mit am ‚runden Tisch‘ sitzt, wenn der Mitarbeiter dies nicht wünscht. So der Mitarbeiter dies möchte, können auch seine

 


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