199 Arbeitssucht

Leidenschaft und Engagement im Job sind essenziell, um erfolgreich zu sein – wem sagen wir das! Und Führungskräfte erwarten diese Qualitäten auch von ihren Mitarbeitern. Allzu oft wird in den Medien von den Menschen gesprochen, die ihre beruflichen Verpflichtungen nicht [mehr] ernst nehmen, abgeschaltet haben oder Dienst nach Vorschrift machen. Eine andere Gruppe aber schadet sich selbst auf gänzlich andere Weise: Diese Gruppe übertreibt, arbeitet permanent über 60 Stunden die Woche, ist stets erreichbar und hält Schlaf für Zeitvergeudung. Der Begriff Workaholic wurde für diese Menschen erfunden, doch wir empfehlen keine vorschnelle Pathologisierung. Besser ist es, zwei Teilgruppen zu betrachten. Der Mensch in der ersten Gruppe steht voller Hingabe in einer für ihn bedeutsamen Aufgabe. Mit Herzblut ist er bei der Sache, Leistung zu bringen ist für ihn kein Opfer und er fühlt sich eher schlecht, wenn er sich nicht in seinem Thema vergräbt. Solche Menschen haben oft so etwas wie einen Forschergeist, einen Hang zum Optimieren, eine stark entwickelte Verantwortungsethik oder

 


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